Geschützt: Stamm und Borke

Viele Pflanzen unserer Gärten enthalten Gifte. Manche sicnd ungiftig, andere führen schon in geringen Mengen zum Tode. Hier eine Tabelle mit einer Auswahl an verschiedenen Pflanzen. Sie zeigt Dir die Inhaltsstoffe und die Symptome bei Vergiftungen. Bei einem Verdacht auf eine Vergiftung sollte man die Pflanze bestimmen und je nach schwere der Vergiftung den Notarzt verständigen. Weitere Informationen gibt auch die Giftnotrufzentrale. Eine Liste der Giftnotrufzentralen findest Du unter
Jeder kennt unsere heimische Rosskastanie. Dieser majestätische Baum mit den großen handförmigen Blättern, den herrlichen Blüten und den Früchten machen ihn unverwechselbar und so ist es oft einer der ersten Bäume, den wir schon als Kinder deutlich unterscheiden konnten. Seit einigen Jahren macht sich nun leider ein Schädling in Deutschland breit – die Kastanienminiermotte oder Balkanmotte.
Das es auch gesunde Rosskastanien ohne Miniermottenbefall gibt, lesen Sie in diesem Artikel:
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Ein seltenes, aber heimisches Gehölz. Eine imposante Erscheinung, wenngleich doch eher klein bleibend.
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Wenn Luft über eine feuchte Fläche streicht, dann nimmt sie, sofern sie nicht schon mit Feuchte gesättigt ist, Wasser auf. Das verdunstende Wasser verbraucht dabei Energie, um vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand zu wechseln. Diese Energie wird der feuchten Oberfläche entzogen. Da die Wasseraufnahme im Wesentlichen abhängig ist von der Luftmasse und der Temperatur der Luft, kann man den Kühleffekt (die Verdunstungskälte) an der Oberfläche berechnen. Das zeigt auch die nachstehende Excel-Tabelle. Unter diesem sogenannten Windchill-Effekt leiden übrigens auch die Blätter und Nadeln immergrüner Pflanzen. Daher kann es bei extremen Wetterlagen zu Erfrierungen an Nadeln und Blättern kommen, auch bei Pflanzen, die im normalerweise bei uns als völlig winterhart gelten.
Viele Pflanzen schützen sich mit einem Trick: Wie das Foto zeigt hat der Rhododedron seine Blätter zigarrenförmig zusammengerollt. Das hat zwei Effekte:
1. Es gelangt weniger Licht auf die Blattfläche, damit sinkt die Photosyntheserate und die Spaltöffnungen der Blätter müssen nicht geöffnet werden, wodurch die Verdunstungsrate sinkt und
2. die Spaltöffnungen der Blätter befinden sich auf der Blattunterseite. Durch das Einrollen der Blätter werden sie vor Wind geschützt, was den Windchill-Effekt deutlich verringert.
Schlauer Rhododendron!
Der Mensch leidet aber oftmals mehr. Das ist abhängig von vielen anderen Faktoren (Hauttyp, Kleidung, Größe und Gewicht u.a.). Daher ist die gefühlte Temperatur nicht die Gleiche wie die Windchill-Temperatur.